Sprunglinks

  • Praxisbeispiele
  • In der Agglomeration Freiburg geht das Netto-Null-Dashboard in die Fläche

In der Agglomeration Freiburg geht das Netto-Null-Dashboard in die Fläche

Zehn Gemeinden der Agglomeration Freiburg setzen bei der Steuerung ihrer regionalen und kommunalen Energiestrategien auf das Netto-Null-Dashboard von Energiestadt. So lassen sich Entwicklungen nicht nur auf Ebene der einzelnen Gemeinden, sondern auch für die gesamte Region betrachten und einordnen.

Wahl eines gemeinsamen Tools

Im Zuge der für 2025 anstehenden Aktualisierung ihrer regionalen Energiestrategie stellten die Gemeinden der Agglomeration Freiburg Lücken im Monitoring fest, die eine korrekte Dokumentation ihrer energetischen Situation im Zeitverlauf erschwerten. Auch die Uneinheitlichkeit und Heterogenität des Monitorings von Gemeinde zu Gemeinde motivierte sie dazu, eine Lösung zu entwickeln, die die Qualität der Erhebung «nach oben nivelliert» und die Gemeinden dazu anregt, ein geeignetes Instrument einzuführen.

Statt eine eigene Lösung zu entwickeln, entschied sich die Agglomeration Freiburg für Synergien mit einer bestehenden Lösung. So wurde für das Netto-Null-Dashboard, das ursprünglich nur für das kommunale Monitoring vorgesehen war, eine Erweiterung für die regionale Ebene entwickelt. «Das erleichtert den Gemeinden die Arbeit, da sie so über ein einziges Instrument für das Monitoring verfügen, sei es auf kommunaler oder regionaler Ebene», erklärt Guillaume Grandchamp, wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Regionalverband der Saane.

Der gewählte Ansatz erlaubte es zudem, mögliche Synergien mit dem kommunalen Monitoring zu identifizieren. Das Tool eignet sich besonders gut für den Kontext der Agglomeration Freiburg, da es einerseits allgemeine (und oft top-down vorgegebene) Indikatoren bietet und andererseits die Möglichkeit, spezifische Indikatoren je nach Bedarf zu ergänzen. Zudem lassen sich das regionale und das kommunale Monitoring direkt auf derselben Plattform verknüpfen.

Ziele

Es wurde eine Übersicht der für das Monitoring auf Ebene der Agglomeration verfügbaren und relevanten Daten erstellt. Diese Arbeit hat gezeigt, wie wichtig qualitativ hochwertige Daten sind, um ein Monitoring sowohl auf regionaler als auch auf kommunaler Ebene aufbauen zu können. Den Gemeinden steht ein Dashboard auf regionaler Ebene zur Verfügung. Eine systematische Vorgehensweise für das Monitoring auf regionaler Ebene muss noch formalisiert werden. Sie soll zudem den Aufbau von Monitoring-Systemen auf kommunaler Ebene fördern.

Unterstützung durch den Bund

Das Programm Regio-Energie von EnergieSchweiz hat die Entwicklung der Indikatoren, die Verbreitung sowie die Schulung der Mitarbeitenden in den Mitgliedsgemeinden mitfinanziert. Die nächsten Schritte bestehen darin, die regionalen Indikatoren auszuwählen, auf die sich die Agglomeration konzentrieren wird. Die Tür bleibt offen für weitere Gemeinden des Bezirks Saane, die künftig ins regionale Monitoring einsteigen möchten.

Allgemeine Informationen zum Projekt

Erfolge

Das Dashboard ist eingerichtet, und auf Ebene der Agglomeration wurde eine Reihe von Indikatoren festgelegt, die noch verfeinert werden muss (Anzahl in Betrieb stehender fossiler Heizungen, jährlicher Erdgasverbrauch, jährlicher Stromverbrauch, jährliche lokale Stromproduktion, Antriebsarten der Personenwagen usw.).

Die Arbeit an der Datenerfassung und -kontrolle ist umfangreich und muss für gewisse Indikatoren noch fortgeführt und verbessert werden.

Die für die Bedürfnisse des Gemeindeverbands entwickelte Weiterentwicklung des Instruments kann künftig auch von anderen Regionen genutzt werden.

Jahr
2025-2026
Ort
Agglomeration Freiburg
Effekte

Es wurde eine Übersicht der für das Monitoring auf Ebene der Agglomeration verfügbaren und relevanten Daten erstellt. Diese Arbeit hat gezeigt, wie wichtig qualitativ hochwertige Daten sind, um ein Monitoring sowohl auf regionaler als auch auf kommunaler Ebene aufbauen zu können. Den Gemeinden steht ein Dashboard auf regionaler Ebene zur Verfügung. Eine systematische Vorgehensweise für das Monitoring auf regionaler Ebene muss noch formalisiert werden. Sie soll zudem den Aufbau von Monitoring-Systemen auf kommunaler Ebene fördern.

Hilfsmittel

Netto-Null-Dashboard

Massnahmen im Katalog

1.1.4 - Dashboard (Joker)

6.2.2 - Regionale und überregionale Zusammenarbeit

Gemeinden

Kontakt


Guillaume Grandchamp Bd de Pérolles 2
1700 Fribourg
Guillaume.Grandchamp@regionsarine.ch
026 321 39 59
nach oben