Im Zuge der für 2025 anstehenden Aktualisierung ihrer regionalen Energiestrategie stellten die Gemeinden der Agglomeration Freiburg Lücken im Monitoring fest, die eine korrekte Dokumentation ihrer energetischen Situation im Zeitverlauf erschwerten. Auch die Uneinheitlichkeit und Heterogenität des Monitorings von Gemeinde zu Gemeinde motivierte sie dazu, eine Lösung zu entwickeln, die die Qualität der Erhebung «nach oben nivelliert» und die Gemeinden dazu anregt, ein geeignetes Instrument einzuführen.
Statt eine eigene Lösung zu entwickeln, entschied sich die Agglomeration Freiburg für Synergien mit einer bestehenden Lösung. So wurde für das Netto-Null-Dashboard, das ursprünglich nur für das kommunale Monitoring vorgesehen war, eine Erweiterung für die regionale Ebene entwickelt. «Das erleichtert den Gemeinden die Arbeit, da sie so über ein einziges Instrument für das Monitoring verfügen, sei es auf kommunaler oder regionaler Ebene», erklärt Guillaume Grandchamp, wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Regionalverband der Saane.
Der gewählte Ansatz erlaubte es zudem, mögliche Synergien mit dem kommunalen Monitoring zu identifizieren. Das Tool eignet sich besonders gut für den Kontext der Agglomeration Freiburg, da es einerseits allgemeine (und oft top-down vorgegebene) Indikatoren bietet und andererseits die Möglichkeit, spezifische Indikatoren je nach Bedarf zu ergänzen. Zudem lassen sich das regionale und das kommunale Monitoring direkt auf derselben Plattform verknüpfen.