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Auf Kurs Richtung Netto-Null: So machen Städte und Gemeinden Fortschritte sichtbar

Hitzeperioden, tropische Nächte, Starkniederschläge und anhaltende Trockenheit zeigen: Die Folgen des Klimawandels sind auch in der Schweiz zunehmend spürbar. Gleichzeitig hat sich die Schweiz das Ziel gesetzt, ihre Treibhausgasemissionen bis 2050 auf Netto-Null zu reduzieren.

Der kommunalen Ebene kommt dabei eine wichtige Rolle zu. In zahlreichen Bereichen können Städte und Gemeinden direkt Einfluss nehmen. Mit dem zunehmenden Engagement rückt jedoch eine weitere Frage in den Fokus: Wie lässt sich erkennen, ob die ergriffenen Massnahmen tatsächlich wirken und der eingeschlagene Weg zum Ziel führt?

Städte und Gemeinden haben wichtige Hebel

Viele Gemeinden verfolgen bereits eine aktive Energie- und Klimapolitik. Konzepte mit konkreten Massnahmenplänen bilden die Grundlage für ein systematisches und langfristiges Vorgehen.

Die Handlungsmöglichkeiten sind vielfältig: Sie reichen von der räumlichen Energieplanung und der Schaffung langfristiger Rahmenbedingungen über den Ersatz fossiler Energieträger bis zur Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden und Anlagen.

Klimapolitik braucht messbare Fortschritte

Umgesetzte Massnahmen allein zeigen noch nicht, ob eine Gemeinde auf Kurs ist. Entscheidend ist auch, ihre Wirkung kontinuierlich zu überprüfen.

Wie verändern sich die Treibhausgasemissionen? Werden fossile Energieträger tatsächlich ersetzt? Wie schnell schreitet der Ausbau erneuerbarer Energien voran? Und reichen die Fortschritte aus, um die gesetzten Ziele zu erreichen?

Ein systematisches Monitoring hilft, solche Fragen zu beantworten. Es zeigt Trends über längere Zeiträume, macht Erfolge nachvollziehbar und weist auf zusätzlichen Handlungsbedarf hin. Gleichzeitig liefert es eine fundierte Grundlage, um Prioritäten zu setzen und das weitere Vorgehen gezielt auszurichten.

Das Netto-Null-Dashboard schafft Orientierung

Das Netto-Null-Dashboard von Energiestadt bündelt zentrale Daten zu Energie, Treibhausgasemissionen und weiteren Bereichen und macht Veränderungen über mehrere Jahre sichtbar.

Städte und Gemeinden können ihre Situation einordnen, sich mit anderen vergleichen und bei Bedarf individuelle Kennzahlen ergänzen. So wird deutlich, ob der eingeschlagene Weg Richtung Netto-Null stimmt und in welchen Bereichen weiterer Handlungsbedarf besteht.

Fortschritte konkret sichtbar machen

Wie sich Massnahmen auswirken, zeigt sich beispielsweise bei der Wärmeversorgung: Werden fossile Heizungen schrittweise ersetzt, sinken langfristig die Treibhausgasemissionen pro Kopf. Bei der Photovoltaik lässt sich nachvollziehen, wie der Ausbau voranschreitet und welcher Anteil des vorhandenen Potenzials bereits genutzt wird.

Die Zeitreihen schaffen damit eine fundierte Grundlage, um Wirkung zu beurteilen und weitere Schritte gezielt zu planen. Zugleich ergänzt das Instrument die bewährten Prozesse, das Fachwissen und die weiteren Angebote von Energiestadt um eine datenbasierte Perspektive.

Wo steht Ihre Stadt oder Gemeinde?

Welche Fortschritte wurden bereits erreicht? Wo besteht noch Handlungsbedarf – und stimmt der Kurs Richtung Netto-Null?

Entdecken Sie das Netto-Null-Dashboard und erhalten Sie einen fundierten Überblick über die Entwicklung Ihrer kommunalen Energie- und Klimapolitik.

Klimaziele und gesetzliche Grundlagen

  • Die Schweiz hat das Pariser Übereinkommen ratifiziert und sich damit verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen bis 2050 auf «Netto-Null» zu reduzieren.
  • Bis 2035 soll der Treibhausgas-Ausstoss um mindestens 65 Prozent gegenüber 1990 sinken. 
  • Die langfristige Klimastrategie der Schweiz formuliert dazu strategische Grundsätze und mögliche Emissionspfade und stützt sich auf die Energieperspektiven 2050+.
  • Mit dem CO₂-Gesetz und der CO₂-Verordnung bestehen rechtliche Grundlagen für die Umsetzung der Schweizer Klimapolitik. 
  • Ergänzend definiert die Anpassungsstrategie des Bundes den Rahmen für den Umgang mit den Folgen des Klimawandels.
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